Reli-Oberstufenprojekt auf Entdeckungstour in München Wie viel Mut braucht es, für seine Überzeugungen einzustehen? Dieser Frage ging das Religionsprojekt der Oberstufe am vergangenen Wochenende nach. Gemeinsam mit zwei engagierten Hilfsleitern und 17 Jugendlichen machte sich das ökumenische Reliteam auf den Weg nach München. Die Exkursion war Teil des Religionsunterrichts der Oberstufe und an den ökumenischen Lehrplan gekoppelt. Unter dem Motto „Mutige Menschen“ stand
zunächst das Vermächtnis der Weissen Rose im Fokus. Ein Rundgang machte das Schicksal von Sophie Scholl und ihren Mitstreitern ein drücklich nachvollziehbar. Die Teilnehmenden setzten sich intensiv mit Fragen von Zivilcourage und Widerstand auseinander – Themen, die bis heute nichts von ihrer Aktualität
verloren haben. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Besuch des Jüdischen Museums München. In einem interaktiven Rundgang erschlossen sich der Gruppe zentrale Aspekte jüdischer Geschichte und Gegenwart. Der Zugang über eigene Fragen und Perspektiven ermöglichte eine vertiefte Auseinandersetzung und knüpfte zugleich an zentrale Inhalte des Religionsunterrichts und des ökumenischen Lehrplans an. Neben den inhaltlichen Programmpunkten bot die Exkursion auch Raum für gemeinschaftliche Erlebnisse. So sorgte ein Abstecher zur Allianz Arena für einen spannenden Kontrast zum historischen Programm und stiess auf grosse Begeisterung.
Fazit: Die Exkursion machte deutlich, wie eindrücklich Lernen ausserhalb des Klassenzimmers wirken kann – nah an der Geschichte und relevant für die Gegenwart.
Melanie Fuchs
Aktuelles
Zwischen Geschichte und Gänsehaut
Paris – Stadt der Lichter und der Erinnerung
Paris empfing uns mit Licht, Sonne und pulsierendem Leben. 20 Jugendliche der 9. Klasse und Jugendhelfer erkundeten im Rahmen der katholischen und reformierten Jugendarbeit die französische Hauptstadt. Entlang der Seine bestaunten wir Notre-Dame, liessen uns vom Eiffelturm verzaubern und spürten auf der Champs-Élysées das lebendige Stadt leben. Bei strahlendem Wetter genossen wir
unser Abendessen in Montmartre und hielten an der Sacré-Cœur inne – eine stille Oase über
der pulsierenden Stadt. Nach über 30 000 Schritten kehrten wir müde, aber erfüllt zur
Jugendherberge zurück. Am nächsten Tag stand ein besonders bewegender Besuch auf
dem Programm: das Mémorial de la Shoah.
Horizonte – Seniorennachmittag
Mittwoch, 4. März 2026 14.30 Uhr, Ref. KGH, Lärchenstr. 3
Aus Herrnhut in die Welt! Mit Pfr. Johannes Klemm
Die Herrnhuter Brüdergemeine ist bekannt für ihre Sterne und Losungen – doch ihre weltweite Missionsarbeit reicht weit darüber hinaus. Johannes Klemm, Pfarrer der Herrnhuter Brüdergemeine Schweiz, berichtet unterhaltsam von Geschichte, Spiritualität und Erfahrungen aus der Mission, insbesondere in Tansania. Mit Quiz, Liedern und anschliessendem Zvieri.
Das Team «Horizonte» der Kath. Pfarrei und Ref. Kirchgemeinde Münchenstein
Weltgebetstag
Die diesjährige Liturgie zum Weltgebetstag am 6. März kommt aus Nigeria und steht unter dem Motto «Ich will euch stärken, kommt!» Der Weltgebetstag ist die älteste und grösste weltweite Basisbewegung in der Ökumene. Seit über 100 Jahren verbinden sich Frauen unterschiedlichster Konfessionen aus allen Erdteilen am 6. März miteinander. Die von christlichen Frauen aus Nigeria zusammengestellte Liturgie thematisiert die grossen Herausforderungen ihrer Heimat – Armut, Gewalt und soziale Spannungen – und lädt zur Stärkung durch den Glauben ein. Wir freuen uns über alle, die am 6. März um 19.30 Uhr im Eckstein Birseck an der Tramstrasse 58 in Münchenstein mit uns feiern.
Franziska Weber
Zeichen der Einheit
Im Rahmen der Gebetswoche für die Einheit der Christen laden wir herzlich zum ökumenischen Gottesdienst ein, der am 18. Januar 2025 um 10.15 Uhr in der reformierten Kirche in Münchenstein gefeiert wird. Die Gebetswoche erinnert daran, dass die Einheit der Christen ein zentrales Anliegen des
Evangeliums ist. In gemeinsamer Verantwortung und im gegenseitigen Respekt kommen Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen zusammen, um Gott zu loben, für einander zu beten und die Gemeinschaft im Glauben zu stärken. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an dieser gemeinsamen Feier teilzunehmen und ein Zeichen der christlichen Einheit zu setzen.
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme.
Kurzprotokoll der Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 9. November
An der von 39 Personen, davon 38 stimmberechtigt, besuchten Versammlung wurden folgende Beschlüsse gefasst:
1) Das vorliegende Protokoll der Versammlung vom 15. Juni 2025 wurde genehmigt und der
Aktuarin Jacqueline Rueff verdankt.
2) Das vom Kirchgemeinderat beantragte Budget 2026 mit einem Aufwandüberschuss von
CHF 7’200- sowie den Steuerfuss bei 8,8% zu belassen, wurde einstimmig genehmigt.
3) Der Bericht der Prüfungskommission wurde zur Kenntnis genommen und verdankt.
4.) Über das Projekt Pfarreigelände wurde informiert und intensiv diskutiert.
Der Kirchgemeinderat bedankt sich bei allen Anwesenden für die aktive Teilnahme an der
Versammlung. Die nächste Kirchgemeindeversammlung wird am Sonntag, den 14. Juni
2026 stattfinden.
Die Protokollführerin
Jacqueline Rueff
Mini-Aufnahme
Am Christkönig-Fest dürfen wir einen neuen Ministranten feierlich in unserer Mini-Schar
begrüssen: Collin Wacker. Es freut uns riesig, dass Collin unsere Gottesdienste mit seinem
Dienst unterstützt und wir wünschen ihm viel Freue und Gottes Segen dazu!
Liebe Schwestern und Brüder in der Pfarrei Münchenstein!

Ich heisse Rafal Mosior und bin ein römisch-katholischer Priester aus Polen. Ich wurde als erster von fünf Brüdern in einer schwierigen Zeit in Polen geboren – während der kommunistischen Regierung und der neu gegründeten Revolutionsbewegung Solidarność (Solidarität). Gemeinsam mit meinen Brüdern bin ich in Ropczyce im Südosten Polens in einem katholischen Elternhaus aufgewachsen. Dort verbrachte ich eine gute Kindheit und Jugendzeit. Dank meinen Eltern konnte ich sehr bald viele guten Erfahrungen mit Gott und der Kirche machen. Nach dem Abitur habe ich den Ruf Gottes Priester zu werden gespürt und bin ins Priesterseminar in Rzeszów eingetreten, wo ich auch meine Studien in Philosophie und Theologie begonnen habe. Am 3. Juni 2006 bin ich dann zum Priester geweiht worden.
weiterlesen