Aktuelles

Zwischen Geschichte und Gänsehaut

Reli-Oberstufenprojekt auf Entdeckungstour in München Wie viel Mut braucht es, für seine Überzeugungen einzustehen? Dieser Frage ging das Religionsprojekt der Oberstufe am vergangenen Wochenende nach. Gemeinsam mit zwei engagierten Hilfsleitern und 17 Jugendlichen machte sich das ökumenische Reliteam auf den Weg nach München. Die Exkursion war Teil des Religionsunterrichts der Oberstufe und an den ökumenischen Lehrplan gekoppelt. Unter dem Motto „Mutige Menschen“ stand
zunächst das Vermächtnis der Weissen Rose im Fokus. Ein Rundgang machte das Schicksal von Sophie Scholl und ihren Mitstreitern ein drücklich nachvollziehbar. Die Teilnehmenden setzten sich intensiv mit Fragen von Zivilcourage und Widerstand auseinander – Themen, die bis heute nichts von ihrer Aktualität
verloren haben. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Besuch des Jüdischen Museums München. In einem interaktiven Rundgang erschlossen sich der Gruppe zentrale Aspekte jüdischer Geschichte und Gegenwart. Der Zugang über eigene Fragen und Perspektiven ermöglichte eine vertiefte Auseinandersetzung und knüpfte zugleich an zentrale Inhalte des Religionsunterrichts und des ökumenischen Lehrplans an. Neben den inhaltlichen Programmpunkten bot die Exkursion auch Raum für gemeinschaftliche Erlebnisse. So sorgte ein Abstecher zur Allianz Arena für einen spannenden Kontrast zum historischen Programm und stiess auf grosse Begeisterung.
Fazit: Die Exkursion machte deutlich, wie eindrücklich Lernen ausserhalb des Klassenzimmers wirken kann – nah an der Geschichte und relevant für die Gegenwart.
Melanie Fuchs

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Pfingsten

Pfingsten gilt als das Fest des Heiligen Geistes und als der Geburtstag der Kirche. Es erinnert daran, wie der Geist Gottes auf die Jünger herabkam, nachdem Jesus in den Himmel auf genommen worden war. In der Apostelgeschichte wird erzählt, dass die Jünger in Jerusalem versammelt waren, als plötzlich ein Brausen vom Himmel kam, Feuerzungen er schienen und sich auf jeden von ihnen setzten. Sie wurden vom Heiligen Geist erfüllt und begannen, in verschiedenen Sprachen zu reden – ein Zeichen dafür, dass Gottes Botschaft alle Menschen erreichen soll, unabhängig von Herkunft oder Sprache. Dieses Ereignis gilt als Geburtsstunde der Kirche, weil die Jünger nun den Mut fanden, öffentlich vom Glauben an Jesus Christus zu sprechen. Aus einer ängstlichen Gemeinschaft wurde eine lebendige Bewegung, die sich bald über die ganze Welt ausbreitete. Der Heilige Geist schenkt seitdem Kraft, Orientierung und Gemeinschaft – er verbindet die Gläubigen über alle Unterschiede hinweg. Pfingsten lädt dazu ein, sich neu vom Geist
Gottes inspirieren zu lassen: offen zu sein für seine Impulse, Hoffnung zu verbreiten und als Kirche lebendig zu bleiben – nicht aus eigener Kraft, sondern durch den Geist, der belebt, erneuert und verbindet.
Wir wünschen allen ein geistvolles Pfingstfest.

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Rückblick Erstkommunion

Voller Dankbarkeit blicken wir auf das schöne Fest der Erstkommunion zurück. Schon in der ganzen Vorbereitungszeit haben wir das gute Miteinander der Kinder und die grosse Unterstützung durch ihre Familien genossen. So prägte dieses engagierte Wohlwollen auch die Feier: In einer vollen Kirche feierten wir einen dichten und innigen Gottesdienst. In der Geschichte vom Fischzug haben wir vom auferstandenen Christus gehört, wie er für die Seinen da war und Gelingen schenkte. In der Hostie ist dieser Jesus auch zu euch Kindern gekommen und verspricht euch, immer da zu sein. Wir wünschen euch und euern Familien Vertrauen auf diese Zusage und Freude und Begeisterungsfähigkeit in allem, was ihr tut.

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Vorankündigung Kirchgemeindeversammlung

Am Sonntag, 14. Juni, findet anschliessend an den Gottesdienst um 11.30 Uhr die nächste Kirchgemeindeversammlung im Pfarreiheim statt.

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Paris – Stadt der Lichter und der Erinnerung

Paris empfing uns mit Licht, Sonne und pulsierendem Leben. 20 Jugendliche der 9. Klasse und Jugendhelfer erkundeten im Rahmen der katholischen und reformierten Jugendarbeit die französische Hauptstadt. Entlang der Seine bestaunten wir Notre-Dame, liessen uns vom Eiffelturm verzaubern und spürten auf der Champs-Élysées das lebendige Stadt leben. Bei strahlendem Wetter genossen wir
unser Abendessen in Montmartre und hielten an der Sacré-Cœur inne – eine stille Oase über
der pulsierenden Stadt. Nach über 30 000 Schritten kehrten wir müde, aber erfüllt zur
Jugendherberge zurück. Am nächsten Tag stand ein besonders bewegender Besuch auf
dem Programm: das Mémorial de la Shoah.

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Horizonte – Seniorennachmittag

Mittwoch, 4. März 2026 14.30 Uhr, Ref. KGH, Lärchenstr. 3
Aus Herrnhut in die Welt! Mit Pfr. Johannes Klemm
Die Herrnhuter Brüdergemeine ist bekannt für ihre Sterne und Losungen – doch ihre weltweite Missionsarbeit reicht weit darüber hinaus. Johannes Klemm, Pfarrer der Herrnhuter Brüdergemeine Schweiz, berichtet unterhaltsam von Geschichte, Spiritualität und Erfahrungen aus der Mission, insbesondere in Tansania. Mit Quiz, Liedern und anschliessendem Zvieri.
Das Team «Horizonte» der Kath. Pfarrei und Ref. Kirchgemeinde Münchenstein

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Weltgebetstag

Die diesjährige Liturgie zum Weltgebetstag am 6. März kommt aus Nigeria und steht unter dem Motto «Ich will euch stärken, kommt!» Der Weltgebetstag ist die älteste und grösste weltweite Basisbewegung in der Ökumene. Seit über 100 Jahren verbinden sich Frauen unterschiedlichster Konfessionen aus allen Erdteilen am 6. März miteinander. Die von christlichen Frauen aus Nigeria zusammengestellte Liturgie thematisiert die grossen Herausforderungen ihrer Heimat – Armut, Gewalt und soziale Spannungen – und lädt zur Stärkung durch den Glauben ein. Wir freuen uns über alle, die am 6. März um 19.30 Uhr im Eckstein Birseck an der Tramstrasse 58 in Münchenstein mit uns feiern.
Franziska Weber

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Fastenaktion – Projekt in Madagaskar

Mit Solidaritätsgruppen ein besseres Leben schaffen. Mehr als die Hälfte der Kinder in Madagaskar
sind mangelernährt, nur eine von drei Personen hat Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die Projekte von Fastenaktion initiieren Solidaritätsgruppen, deren Mitglieder gemeinsam sparen und sich in Notfällen gegenseitig mit zinslosen Darlehen unterstützen – etwa, wenn es an Nahrung fehlt, jemand erkrankt oder
die Kinder Schulmaterial brauchen. Die Gruppen bepflanzen zudem gemeinsam Felder und schliessen sich in Netzwerken zusammen, um mit vereinter Kraft Entwicklungsprojekte in Angriff zu nehmen.
Als Pfarrei St. Franz Xaver möchten wir in der diesjährigen Fastenzeit Geld sammeln, um dieses Projekt zu unterstützen. Herzlichen Dank für alle Beiträge via Einzahlungsschein hinten auf der Fastenagenda oder in den Fastenaktions-Kollekten am Ende der Fastenzeit.

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